Beim Beruf des Augenoptikers dreht sich natürlich alles um die Augen und die Sehkraft der Kunden. Als Augenoptiker/in informierst du Kunden über Sehhilfen, fertigst diese dann an und bearbeitest sie. Zu den Hauptaufgaben zählt die Durchführung von Sehtests, die Wahl der passenden Brillengläser für die erforderliche Glasstärke und die anschließende Ausrichtung der Gläser nach ihrem Mittelpunkt. Außerdem schleifen Augenoptiker die Gläser und setzen sie dann präzise in die Fassung ein. Außerdem berät man Kunden typ- und stilgerecht oder gibt ihnen beispielsweise Hinweise, wie man Kontaktlinsen pflegt.

Voraussetzungen

Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe jedoch überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss ein.

Hier findest du passende Bildungsangebote:

Weitere Informationen unter: Portal – Gesundheitsberufe

Ausbildung

Die Ausbildung zum Augenoptiker ist eine 3 jährige duale Ausbildung im Handwerk, die durch die Ausbildungsverordnung geregelt ist. Gelernt und gelehrt wird dabei in der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb.

Gehalt

Da es sich um eine duale Ausbildung handelt, erhältst du eine monatliche Vergütungen. Im ersten Ausbildungsjahr liegt das Gehalt bei etwa 420 bis 600 €. Dies wächst im 2. Jahr auf 490 bis 700 € und im 3. Lehrjahr weiter auf etwa 630 bis 850 €. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Augenoptiker kannst du mit einem einem Einstiegsgehalt von etwa 1600 bis 2000 € brutto im Monat rechnen.

Möglichkeiten

Als Augenoptiker und entsprechender Berufserfahrung kannst du dich zum Augenoptikermeister weiterbilden. Damit hast du dann die Berechtigung, Sehtests durchzuführen, einen eigenen Betrieb zu leiten und Lehrlinge ausbilden. Außerdem steigen damit auch deine Verdienstmöglichkeiten deutlich. Die monatliche Vergütung eines Augenoptikermeisters liegt bei etwa 2500 bis 3500 €.

Eine andere Möglichkeit wäre zum Beispiel ein Studium der Optometrie um deine handwerklichen Kenntnisse aus der Ausbildung mit medizinischen und wissenschaftlichen Grundlagen zu ergänzen und deine zukünftige Arbeit in den Bereich der Augenforschung zu lenken.

Bildquelle: Photo by David Travis on Unsplash